Erschienen in Ausgabe 01-2026
Journalistische Impulse für 2026
Neujahrsempfang im Hamburg Marriott Hotel
Der Neujahrsempfang von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER in der Metropolregion Hamburg ist längst mehr als ein fester Termin im Kalender. Er markiert den Moment, in dem das Jahr gedanklich beginnt – mit Gesprächen, Einordnungen und der Gelegenheit, sich persönlich zu begegnen. Auch in diesem Jahr kamen rund 150 Mitglieder und Gäste im großen Saal des Hamburg Marriott Hotels zusammen, um gemeinsam in das neue Jahr zu starten.
Begrüßt wurden die Anwesenden von Andreas Fischer-Appelt, Regionalvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, sowie Jasmina Jansen, Vorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. In ihren Worten wurde deutlich, wie sehr unternehmerisches Handeln von Verantwortung und Verlässlichkeit geprägt ist – gerade in einer Zeit, in der wirtschaftliche und politische Entwicklungen Orientierung verlangen. Zugleich war spürbar, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb des Netzwerks bleibt, um Erfahrungen zu teilen und Perspektiven zu schärfen.
Den inhaltlichen Impuls des Abends setzte Matthias Iken, seit 2008 stellvertretender Chefredakteur vom Hamburger Abendblatt. Mit journalistischer Klarheit und einem feinen Gespür für Zwischentöne ordnete er die aktuelle wirtschaftliche Lage ein und sprach über die ungewöhnlich lange Phase der Stagnation, in der sich Deutschland derzeit befindet. Seine Beobachtungen verbanden Fakten mit pointierten Einschätzungen und einem leichten Humor, der Raum für eigene Gedanken ließ.
Iken griff dabei mehrfach Gedanken des Bankiers Alfred Herrhausen auf und zitierte unter anderem: „Unternehmen machen die meisten Fehler in guten Zeiten.“ Mit diesen historischen Bezügen gelang es ihm, die aktuellen Herausforderungen in einen größeren Kontext zu stellen. Themen wie Reformbedarf, demografische Entwicklungen und die Rolle verantwortungsvoller Unternehmensführung wurden so aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Dass die Einordnung den Nerv des Abends traf, zeigte sich in den Gesprächen im Anschluss. Viele Diskussionen knüpften unmittelbar an die angesprochenen Punkte an, Fragen wurden vertieft, Einschätzungen ausgetauscht. Beim anschließenden Get-together setzte sich der Abend in lebendiger Atmosphäre fort. Bekannte Gesichter trafen aufeinander, neue Kontakte entstanden, und zwischen den Gesprächsrunden wurde deutlich, wie wertvoll solche Gelegenheiten für den offenen Austausch zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern sind.
Mit Dank an die Partner und Unterstützer sowie zahlreichen anregenden Gesprächen klang der Abend aus – und hinterließ das Gefühl eines gelungenen Auftakts in ein Jahr, das Herausforderungen bereithält und zugleich Raum für neue Ideen eröffnet.